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05.01.06
Ein Buch das man lesen sollte
Wieder mal ein Buch, mit dem ich so nicht gerechnet habe.
Nachdem ich das "Jesus Video" und "Der letzte seiner Art" von Andreas Eschbach gelesen hatte, setzte ich einfach noch ein paar Bücher von ihm auf meinen Amazon Wunschzettel und zu Weihnachten bekam ich dann "Das Buch von der Zukunft" von eben diesem Eschbach.
In diesem Buch beschreibt Eschbach was uns die nächsten Jahre wohl erwarten könnte. Meistens alles ziemlich wissenschaftlich fundiert und hochaktuell. Das einem dabei Angst werden kann (Öl, Altersversorgung, Rückgang der Bevölkerung in Europa, Zusammenbrechen des Golfstroms) ist wohl auch gewollt. Wenigstens kann keiner der das Buch gelesen hat sagen, er hätte von nichts gewusst. (Wenn es uns schon die Politiker nicht sagen.)
Fazit: Äußerst lesenswert!
Andreas Eschbach, Das Buch von der Zukunft
Verfasst von Wisterer um 05.01.06 16:41
Kommentare
einfach mal sehen obs klappt
Verfasst von: Michael um 05.01.06 16:58
Klappt :-)
Verfasst von: Yogurt um 05.01.06 20:37
Empfehle dir mal dieses Buch:
Die Globalisierungsfalle -
der Angriff auf Demokratie und Wohlstand
von Hans Peter Martin und Harald Schumann, Rowohlt, Hamburg 1996
Inhalt und Kommentar
„Die Machtelite der Welt, 500 führende Politiker, Konzernchefs und Wissenschaftler, diskutierten hinter verschlossenen Türen, im September 1995 in San Francisco das 21ste Jahrhundert. Die Einschätzung der Weltenlenker ist verheerend: Nur mehr ein fünftel aller Arbeitskräfte werden in Zukunft benötigt. Der überwältigende Rest - 80 Prozent - müsse mit tittytainment bei Laune gehalten werden, einer Mischung aus Entertainment und Ernährung am Busen der wenigen Produktiven.
Mit beängstigender Geschwindigkeit nähern sich die bisherigen Wohlstandsländer dieser Schreckensvision: Allein in Deutschland finden mehr als sechs Millionen Arbeitswillige keine feste Anstellung. Kein Job scheint mehr sicher, nach den Fabrikarbeitern bei VW, Philipps oder Olivetti bangen in Europa jetzt Millionen Ingenieure, Bankangestellte, Telekombeschäftigte und sogar Computerspezialisten um ihre Arbeitsplätze. Aller Orten ist die Klage zu hören: China, Indien und Europas Oststaaten seien mit ihren Billigstlöhnen die neuen Konkurrenten am Weltmarkt, man müsse sich an ihnen orientieren.
Die Wucht der Globalisierung eint die Welt, doch gleichzeitig zerfällt diese eine Welt. Wie Anarchisten des 21sten Jahrhundert setzen Manager milliardenschwerer Investmentfonds und Weltkonzerne die Nationalstaaten matt. Dabei treiben Politiker die Deregulierung immer schneller voran und halten sich dennoch - wie die Wirtschaftsführer - nur für Getriebene der brutalen Dynamik. Das Ergebnis sind immer neue Sparprogramme und Massenkündigungen. Das Tempo der Globalisierung überfordert alle. Verunsicherte Bürger suchen ihr Heil in Abgrenzung und Abspaltung. Vor dem eiskalten Effizienzwettlauf fliehen sie hin zur vermeintlichen Wärme moderner radikaler Verführer - von Scientology über Ross Perot bis Jörg Haider. Doch der Angriff auf Demokratie und Wohlstand ist keineswegs das Resultat eines unaufhaltsamen technischen und wirtschaftlichen Fortschritts. Es gibt realistische Alternativen, die Globalisierung muss nicht in die Sackgasse führen. Ein Leben im sozialen Frieden wäre weiterhin möglich."
Soweit die Zusammenfassung der Autoren. Terror der Ökonomie bezeichnet Viviane Forrester diese Entwicklungen. Hier entsteht ein zunehmendes Konfliktpotential und eine globale Gewalt, die heute einzubeziehen ist, wenn über Gewalt geredet wird.
Verfasst von: Peter um 06.01.06 11:42
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